Gesellschaft für industrielle Wärme, Energie- und Prozeßtechnik m.b.H.

Prozessbeobachtungs­systeme

Unsere Prozessbeobachtungssysteme nutzen die Prozessdaten aus der Basisautomatisierung sowie die Wärmgut-Primärdaten aus anderen Systemen, um über ein mathematisch-physikalisches Modell den Erwärmungsverlauf wärmgutbezogen abzubilden. Ein Eingriff in den Prozess erfolgt nicht. Sie archivieren die prozessrelevanten Daten und stellen sie dem Nutzer zur Dokumentation und Analyse des Produktionsprozesses zur Verfügung. Das Zusammenführen und Weiterverarbeiten von Informationen aus unterschiedlichen Systemen macht unsere Prozessbeobachtungssysteme zu wertvollen Werkzeugen für die lückenlosen Fertigungsdokumentation, Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung.

Die Hardwarebasis besteht aus jeweils aktueller PC-Technik, auf der die von uns in C++, C# oder Java erstellte Prozessbeobachtungssoftware implementiert ist.

Eingebunden in die Automatisierungsstruktur der Anlage bzw. des Werks gehören die Prozessbeobachtungssysteme zu den Level-2 Systemen. Der Datenaustausch mit anderen Systemen (z.B. Basisautomatisierung, Betriebsrechner, Produktionsplanungssysteme etc.) erfolgt über Netzwerkverbindungen.

Die Visualisierung des Prozessbeobachtungssystems informiert den Bediener über den aktuellen Prozesszustand.

Über passwort-geschützte Benutzerebenen können technologische und administrative Änderungen am System vorgenommen und Prozessergebnisse ausgewertet werden.

Zudem besteht die Möglichkeit, ein Offline-Modell zur Simulation des Produktionsprozesses einzubinden, das auf den gleichen Modell-Kern zugreift wie das Online-Modell und zur Planung und Optimierung des Produktionsprozesses genutzt werden kann.

Durch den modularen Aufbau können unsere Prozessbeobachtungssysteme jederzeit an die aktuelle Anlagenkonfiguration angepasst und funktional erweitert werden. Der Ausbau zu einem Prozessführungssystem ist ebenfalls möglich.